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Der Potala Palast
Der Potala Palast, dass wohl prächtigste, auffälligste und monumentalste Bauwerk in Tibet. Er war einst die Winterresidenz des Dalai Lama und ist heute das Symbol für die Stadt Lhasa. Wenn man einmal in Lhasa ist, wird es schwer fallen, seinen Blick auf etwas anderes zu richten als diesen riesigen, farbenfrohen Palast, welcher impostant in den Himmel ragt. Der Komplex besteht sowohl aus einem roten, als auch einem weißen Palast die so geschickt ineinander gebaut wurden, dass es scheint als wäre es ein und das selbe Gebäude. Das Symbolbild für tibetische Architektur und Kunst, wurde in seiner Geschichte mehrmals durch Blitze und Kriege beschädigt. Der häutige Palast wurde im 17Jahrhundert auf den Ruinen des vorherigen Palastes errichtet.

Das Jokhang Kloster
Das Jokhang Kloster, 1 km östlich vom Potala Palast gelegen, wurde im Jahre 647 errichtet. Als ältestes religiöses Gebäude von Lhasa wurde es als eine der wichtigsten Kulturstätten unter staatlichen Denkmalschutz gestellt. Es ist das religiöse Zentrum Tibets und das höchste Pilgerziel für lamaistische Buddhisten. Es beinhaltet die heiligste Statue der Provinz, den Jobo Shakayamuni. Der Baustil ist eine Verschmelzung chinesischer, tibetischer und indischer Baukünste.

Norbulingka
Die ehemalige Sommeresidenz des Dalai Lama, der Norbulingka, erstreckt sich auf einem Areal von rund 360.000m². Norbulingka bedeutet "mit Edelsteinen geschmückter Garten" und damit sind warscheinlich die Sommerpaläste der verschiedenen Dalai Lamas gemeint, welche in der Anlage zu finden sind. Im Park befinden sich neben den Palästen ebensfalls heilende Quellen, mehrere Pavillions und ein kleiner Zoo.

Der Ramoche
Der Ramoche ist neben dem Jokhang, das zweitwichtigste religiöse Gebäude Tibets und war der eigendliche Aufenthaltsort der Jobo Shakayamuni. Aus Sicherheitsgründen tauschten die beiden Stätten Ihre heiligsten Statuen und heute sieht man im Ramoche die „Jobo Mikyö Dorje“. Neben dieser prächtigen Statue gibt es aber noch viele weitere wertvolle, sehenswerte Statuen und Figuren. Der ganze Bau wurde erst in den 80er Jahren komplett renoviert und präsentiert sich somit in einem sehr guten Zustand.

Der Höhlentempel Dralha Lubuk
Nicht weit des Potala Palastes findet man diesen eigenartigen Höhlentempel der einst zur Verehrung Buddhas angelegt wurde. Neben vielen farbigen Reliefs der verschiedenen Buddhas, kommt man auch an Statuen und einem Altar vorbei. Der Sage nach sind einige der Buddhadarstellungen, auf dem Hauptfelsen der Höhle, von alleine entstanden.

Der Barkhor
Der Barkor, ist der Umrundungsweg des Berges auf der Potala Palast steht. Der gesamte Weg zeigt sich von einer sehr kulturellen Seite, mit vielen ihn säumenden Adelsgebäuden, Marktständen und zahlreichen in traditionellen Gewändern gekleideten Tibetern. Es ist der beste Ort in ganz Tibet um die verschiedenen Lebensgewohnheiten, Bräuche und Gewänder der Einheimischen zu sehen oder auch eines der zahlreichen, verschiedenen und qulitativ guten Souveniers zu erstehen.

Das Sera und das Drepung Kloster
Diese beiden Klosterkomplexe dienen der Ausbildung von Mönchen der Gelugpa Schule, die aus fernen Städten hierher reisen um sich mehrere Jahre dem Studium zu widmen. Beide Anlagen, liegen unweit der Stadt Lhasa und bilden so große Einheiten, dass man sie auch als Klosterstädte bezeichnen könnte. Jedoch wurden die einzelenen Gebäude in den „Städten“ nicht gebaut um eine große Einheit zu bilden, sondern um die Schüler voneinander abzugrenzen. Sowohl im Sera, als auch im Drepung gibt es zahlreiche interessante Gebäude samt unzähligen Sehenwürdigkeiten.

Das Ganden Kloster
Etwa 60km von Lhasa entfernt befindet sich das Gangden Kloster. Der einst wunderschöne am Hang liegende Komplex wurde während der chinesischen Kulturrevolution beinahe komplett zerstört. Von den einst 200 Gebäuden sind seid den 80er Jahren aber nahezu 100 wieder orginalgetreu rekonstruiert worden. Der Klosterkomplex kann heute wieder besichtigt werden; die noch verbliebenen Gebäudestümpfe werden als Mahnmal angesehen. Im Kloster befindet sich ein Restaurant.

Das Nechung Kloster
Das Nechung Kloster hat eine sehr interessante Geschichte, die sich um dessen Standort und ein Orakel dreht. Noch heute ist es die Stätte des „tibetischen Staatsorakels“, wird aber hauptsächlich als buddhistisches Kloster genutzt. Im Inneren, sind sehr viele schöne, meisst vom Drepung Kloster geschenkte, buddhistische Statuen zu sehen. Eine von ihnen ist etwa 2 Stockwerke hoch. Eher zum schmunzeln erscheint die Erklärung, warum im Klosterhof duzende Hähne zu sehen sind. Die Mönche des Klosters kaufen die Vögel in der Stadt um diese vor der Schlachtung bewahren. |