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Der Steinwald
Der Steinwald liegt im Osten von Kunming wartet mit einer weltweit einzigartigen Landschaft auf. Er besteht aus spitzen und scharfen Karstfelsformationen, die schätzungsweise 250 Millionen Jahre alt sind. Auf einer Fläche von rund 26 000 ha sind messerscharfe Felsspitzen, Säulen, Stalagmiten, Felskessel, unterirdische Flüsse und Höhlen zu bestaunen. Die unwirklich erscheinenden Steinnadeln, die ungeordnet aus dem Boden ragen, gleichen einem riesigen, dichten steinernen Wald und sind in China als „erstes Weltwunder“ bekannt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, den Steinwald von oben herab aus einem Helikopter zu besichtigen.
Jedes Jahr versammeln sich die örtlichen ethnischen Minderheiten am 24. Tag des sechsten Mondmonats in der Nähe des Steinwalds, um das „Fackelfest“ zu feiern. Tagsüber finden Ring- und Stierkämpfe statt, und am Abend wird um mehrere Feuer getanzt. Chinesische und ausländische Besucher gesellen sich hinzu und wohnen diesen Feierlichkeiten bei.
Der Blumen- und Vogelmarkt
Auf diesem Markt, an der Yongdao-Straße, wurden früher Blumen, Vögel, Insekten und Goldfische zum Verkauf angeboten. Der Ort entwickelte sich mit der Zeit zur Touristenattraktion und ist heute gleichzeitig Sehenswürdigkeit und Einkaufszentrum. Heute findet man dort zusätzlich auch Schmuck, Handwerk, Antiquitäten und Münzen.

Die Westberge
Die Westberge befinden sich ca. 15 km außerhalb von Kunming und erstrecken sich über 40 km. In dem hier angelegten Waldpark befinden sich dichte Wälder, üppige Graslandschaften und unzählige Blumenarten. Schon vor langer Zeit hatte er den Ruf, die schönste Landschaft der Provinz Yunnan vorweisen zu können.
Die Westberge grenzen an den großen Dian-See, über den man einen fantastischen Blick hat, wenn man sich entschließt die Westberge zu besteigen und ihre günstig gelegenen Tempel zu besuchen. Es ist möglich einen Teil der Strecke mit dem Bus zu fahren, jedoch ist es weit schöner, zu Fuß zu gehen und an den in regelmäßigen Abständen vorhandenen Aussichtsplattformen, eine Rast zu machen. Auf Ihrem Weg kommen Sie am „Pavillion der Drei Reinen“, dem „Drachentor“, dem Taihua Tempel, dem „Seeblickturm“ und dem „Tempel des Blumen Pavillions“ vorbei, welche allesamt eine Besichtigung wert sind und reichlich Fotomotive bieten.
Der Cuihu See
Am Fuß des Wuhua-Bergs und relativ zentral gelegen, gleicht dieser See aus der Luft betrachtet einem Smaragd, der in die Stadt Kunming eingelegt ist. Die fantasievoll gestallteten Grünanlagen an seinem Ufer, sind auch bei den Einheimischen sehr beliebt, die die Gesamtanlage „grüne Lunge Kunmings“ nennen. Im Winter sind hier Zehntausende von Rotschnabelmöven zu beobachten.

Der Goldene Tempel
Der Goldene Tempel liegt auf dem „Berg des singendes Phönix“ am Stadtrand von Kunming. Die Anlage des Tempels kommt einer kleinen Stadt gleich und beinhaltet den Taihe Palast ( Palast der Höchsten Harmonie), den Goldenen Tempel, den Glockenturm, das Palastmuseum und einen botanischen Garten. Der zentral zu findene, 6,7m hohe und 6,2 m breite Goldene Tempel steht unter Denkmalschutz. Er wurde komplett aus Kupfer gefertigt und wiegt ca. 300 Tonnen. Mit seiner eigenen Baustruktur, gehört er zu den selten Besonderheiten in der chinesischen Baukunst.

Der Yuantong Tempel
Der Yuantong Tempel wurde in der Tang Dynastie im siebten oder achten Jahrhundert gebaut. Die verschiedenen Tempelhallen liegen um einen Teich, in dessen Mitte sich ein schöner achtsäuliger Pavillion erhebt. Im Inneren des Pavillions sind drei fein gearbeitete jadene Buddhafiguren zu sehen.

Das Yunnan Provinzmuseum
Wer sich für chinesiche Minderheiten interessiert, sollte bei der Planung seines Kunmingbesuchs, dieses Museum nicht vergessen. Viele von der Dian Minderheit gefertigte Artefakte, wie Bronzen und Skulpturen verschiedenster Art sind hier zu entdecken. Manche der Ausstellungsstücke weisen ein Alter von bis zu 2500 Jahren auf. |